Von Judo bis Turnen: Nein zu Berührungen

Heute fällt in Sporthallen die Maske, doch Einschränkungen bleiben. In Etappen wollen Verbände wieder „innigeres“ Training ermöglichen.

Vielerorts fällt heute die Maske, so auch in den Sportstätten. Ohne Mund-Nasen-Schutz wirkt die Trainingsumgebung beinahe schon wie vor Corona. Und doch ist man im rot-weiß-roten Sportbetrieb noch weit von der Normalität entfernt. Insbesondere in Mannschaftsdisziplinen und jenen Sparten, in denen Körperkontakt notwendig ist – denn dort sind Berührungen weiterhin tabu. Vom Judo bis zur Sportakrobatik.

Weshalb die heimischen Fachverbände in Arbeitsgruppen Stufenpläne zur Wiederermöglichung von den diversen Trainings mit Körperkontakt-Notwendigkeit erstellt haben. Schritt eins umfasst Testungen und Isolation der Athleten, Schritt zwei die Zusammenarbeit mit fest definierten Partnern beziehungsweise in nicht wechselnden Kleingruppen von maximal bis zu sechs Personen.

„Wir hoffen, dass auch Wettkämpfe ohne Einschränkungen ab September wieder möglich sind“, sagt Turnverbands-Generalsekretär Robert Labner. Die größte Sorge ist für alle, international den Anschluss zu verlieren.