US-Medien: Kampfsportliga UFC für vier Milliarden Dollar verkauft

Die umstrittene Kampfsportliga «Ultimate Fighting Championship» (UFC) wechselt den Besitzer – laut US-Medien für rund vier Milliarden Dollar. Die weltgrößte Profi-Organisation für den Vollkontakt-Kampfsport Mixed Martial Arts (MMA) geht an den Sport– und Unterhaltungsvermarkter WME/IMG, wie das US-Unternehmen am Montag mitteilte. Die Gesellschaft schluckt die UFC unter anderem mit Unterstützung der bekannten Beteiligungsfirmen Silver Lake Partners und KKR, die als strategische Investoren mit von der Partie sind.
Den Übernahmepreis gaben die Käufer in der Mitteilung nicht preis, doch die «New York Times» berichtete unter Berufung auf eingeweihte Kreise, dass sie etwa vier Milliarden Dollar (3,6 Mrd Euro) hinblättern. Die Liga wurde 1993 gegründet und steht wegen ihrer Härte regelmäßig in der Kritik. Ihre Kämpfe werden nach eigenen Angaben in mehr als 156 Länder und Territorien ausgestrahlt und sollen so ein Publikum von fast 1,1 Milliarden Haushalten weltweit erreichen. Bisher ist das Unternehmen im Besitz der Casino-Mogule Lorenzo und Frank Fertitta, die es 2001 für zwei Millionen Dollar gekauft hatten.